Das Programm

Die Rechtsnormen zur Produktverantwortung in der Abfallwirtschaft wurden in der Vergangenheit vorwiegend getrennt betrachtet und haben auch im Vollzug eine sehr unterschiedliche Umsetzung erfahren. Im Rahmen des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG), des Batteriegesetzes (BattG) und der Verpackungsverordnung (VerpackV) sind die Rollen, Pflichten und Aufgaben aller beteiligten Wirtschaftskreise, Verwaltungsbehörden, öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger bis hin zum Endverbraucher ähnlich. Demgegenüber haben sich in der Ausgestaltung der abfallwirtschaftlichen Systeme ebenso wie im abfallrechtlichen Vollzug höchst unterschiedliche Strukturen entwickelt.

Der Erfahrungsaustausch, die Schaffung von Synergieeffekten oder gar eine Synchronisierung und gemeinsame Verbesserung zwischen diesen Produktbereichen finden bislang gar nicht oder äußerst selten statt.

Die Zielsetzung

Ziel der Fachkonferenz ist es, Lösungsvorschläge und Verbesserungsmaßnahmen zu identifizieren, die zu einem effektiveren und effizienteren Vollzug des ElektroG, des BattG und der VerpackV führen können. Hierzu sollen Gemeinsamkeiten sowie ähnliche Problemstellungen der Produktnormen für Elektrogeräte, Batterien und Verpackungen gegenübergestellt und diskutiert werden. Anlass für Diskussionen gibt sicherlich auch das vom BMUB geplante Verpackungsgesetz (VerpackG) als Nachfolgenorm für die Verpackungsverordnung (VerpackV).

Die Zielgruppe

Die Fachkonferenz richtet sich an Entscheidungsträger und Praktiker auf der Vollzugsebene, sowie an Vertreter und Experten aus Politik, NGOs und Verbänden auf Länder- und Bundesebene und Vertreter von Sachverständigenorganisationen und Unternehmen.

Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 140 Personen begrenzt.

Das Format

Drei Themen – Drei Podien!

Die drei Themen „Registrierungs- und Anzeigeverfahren“, „Marktüberwachung“ und „Sachverständigenwesen“ werden auf drei Podien behandelt. Zunächst stellen in einem Einführungsgespräch erfahrene Praktiker und Branchenvertreter die aktuelle Situation dar und zeigen die Problemstellung auf. Einen Anstoß zur anschließenden Diskussion geben Impuls-Redner, die in Kurzstatements unterschiedliche Aspekte und Blickwinkel darlegen.

Vom Zuschauer zum Diskutanten!

Durch moderne e-Voting- und Moderations-Instrumente werden die Teilnehmer aktiv in die anschließende Podiumsdiskussion mit den Impuls-Rednern eingebunden und können ihrer Perspektive und Erfahrung eine Stimme geben.